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Herzlich Willkommen!

Wir sind das virtuelle Sturzkampfgeschwader 2 "Immelmann"; ein seit 2001 bestehendes Geschwader, das "IL-2 Sturmovik: Battle of Stalingrad", einen im Zweiten Weltkrieg angesiedelten Online-Flugsimulator, spielt.

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Immelmann

Am 11. September 1944 kam es im Erzgebirge zu einem Gefecht von Flugzeugen der 100. Bombergroup der US Luftstreitkräfte und des Jagdgeschwaders 4 der Deutschen Luftwaffe. Ziel der anfliegenden B-17 Maschinen waren die BRABAG Synthesewerke in Schwarzheide. Die Hauptkampfhandlungen dieser Luftschlacht fanden dabei östlich vom Fichtelberg über der Ortschaft Schmiedeberg (heute Kovářská) statt. Die Begegnung sollte als die Luftschlacht im Erzgebirge in die Geschichte eingehen. Anlässlich diesen Datums entschied sich das StG2 dazu, das diesjährige Geschwadertreffen an diesen Ort des Gedenkens zu legen, da jedes Jahr um die Zeit eine Militärparade und Gedenkveranstaltung für alle beteiligten stattfindet.

Vor Ort gab es allerlei Militaria zu bestaunen. Seien es alte Fundstücke abgeschossener Flugzeuge, Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die geschichtsbegeisterte uniformierte Laiendarsteller in verschiedenen Zeltlagern zur Schau stellten oder auch das ein oder andere Display an Kunstflugvorführung gewesen.

 

In Schmiedeberg trafen wir auf Raven und auch auf die Mitglieder des JG 4 und ZG 15, die wir an dieser Stelle herzlich grüßen wollen. Man verbrachte, nach dem das Wetter am späten Nachmittag umschlug, noch eine schöne gemeinsame Zeit in der Absteige des JG 4 bei warmen Getränken und tauschte seine Erfahrungen und Heldengeschichten in lockerer Atmosphäre aus.

 

Das diesjährige Geschwadertreffen sollte im Raum Zwickau stattfinden. Geplant war am Samstag dann der Besuch der oben genannten Veranstaltung in Schmiedeberg mit kulturellem Ausklang im Brauhaus zu Zwickau. Doch zurück auf Anfang. Am Mittwoch, dem 6. September kam Banjo als erster in den Osten gerollt. Nach einem Betthupferl ging es dann am Donnerstag los mit dem Besuch des August Horch Museum. Neben vielerlei altem Straßenblech gab es auch interessante Fakten zur Geschichte des Automobilbaus, nicht nur in Zwickau. Neben einer kleinen Sonderführung, die uns in das Sekretariat und Arbeitszimmer von August Horch höchstpersönlich führte erfuhren wir auch, dass gegen Ende des Jahres eine weitere Ausstellungsfläche mit mehr als 3000 qm Fläche eröffnen soll. Mit einem anschließenden Bummel durch die Zwickauer Innenstadt und einem Kaffee und Eis beim Italiener ging somit der erste Tag zu Ende.

 

Am Freitag, bevor Schmausch in den Abendstunden auch in Zwickau eintraf, begaben sich die zwei Gefährten der Vierten nach Morgenröthe-Rautenkranz im erzgebirgischen Muldenhammer. Dort besuchten wir schließlich die Deutsche Raumfahrtausstellung, welche mit einer Vielzahl an Replikaten von Satelliten, Raumkapseln und Gegenständen aus der Raumfahrt aufwarten kann. Neben großen Replikaten und Modellen werden aber auch original Raumanzüge und andere Gegenstände gezeigt. Ein Film über den Weg, den ein Deutscher Kosmonaut nimmt, von der Ausbildung bis zum Flug zur ISS und wieder zurück rundete den Besuch letztlich ab. Mit Wissen versorgt, dass die Russen doch nicht so rückständig waren, vor allem bis zum Ende der sechziger Jahre in Sachen Raumfahrt den Amerikanern immer einen Schritt voraus waren, ging es wieder zurück zum Gartenzaun. Schmausch sollte wenig später eintreffen und der Abend ging mit Gegrilltem und reichlich Treibstoff für die Leber zu Ende.

Damit gehört das diesjährige Geschwadertreffen der Geschichte an und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

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