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Wir sind das virtuelle Sturzkampfgeschwader 2 "Immelmann"; ein seit 2001 bestehendes Geschwader, das "IL-2 Sturmovik: Battle of Stalingrad", einen im Zweiten Weltkrieg angesiedelten Online-Flugsimulator, spielt.

Bei uns bist du richtig, wenn du eine Community suchst, um diesen Simulator mit anderen gemeinsam zu spielen.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Erprobung einer voll betankten und mit einer SC 500 beladenen Ju 87 B-2 in der Flugsimulation „IL-2 Sturmovik: Cliffs of Dover“ (Abfluggewicht: 4.300 kg).

Ju 87_Anleitung

Kurz-Betriebsanleitung für Ju 87 B-2 (CoD)

Autor: StG2_Harrybo

 

Motorbelastungsgrenzen:

 

Im Stand: Ladedruck 1,35 ata, Drehzahl 2.200 U/min.

Kurzleistung (1 Min.): Ladedruck 1,35 ata, Drehzahl 2.300 U/min.

Kampfleistung (30 Min.): Ladedruck 1,15 ata, Drehzahl 2.300 U/min.

Dauerleistung: Ladedruck 1,10 ata, Drehzahl 2.100 U/min.

 

 

 

I. Anlassen und Warmfahren

 

1. Trimmanzeigen auf Mittelmarken (ist voreingestellt).

2. Schalthebel für Sturzflugbremse auf Stellung „0“.

3. Schalthebel für Landeklappen/Höhenflosse auf Stellung „0“.

4. Hebel für Verstelluftschraube auf „Start-Steigen Kurzleistung“. Luftschraubenanstellwinkel auf maximale Steigung (100 %).

5. Bediengriff für Stufenladerschaltung gezogen in Stellung „Bodenlader“ (da falsch simuliert, Bediengriff nicht ziehen!)

6. Behälterschaltung (Brandhahn) in oberste Stellung „L + r Behälter und Handpumpe“ bringen.

7. Zündschalter auf M1 + M2.

8. Drosselhebel ein wenig eingeschoben.

9. Anlassen (Bedienung von Einspritzpumpe und Anlaßschaltgriff werden nicht simuliert. Das Anlassen erfolgt nach entsprechender Belegung per Tastendruck).

10. Warmfahren – Drehzahl: 1.000 – 1.100 U/min, Kraftstoffdruck: 0,3 kg/cm2, Schmierstoffdruck: 3,4 kg/cm2, Schmierstoff-Austrittstemperatur: 40°C (Schmierstoffkühlerklappe vollständig geöffnet; dazu Bedienhebel für Schmierstoffkühlerklappe auf Stellung „Ein“), Kühlwassertemperatur: 65°C (Stellungsanzeiger für Kühlerklappen in Stellung 0,3), Druckmesser für Drucköl der Landeklappen- und Höhenflossenbetätigung zeigen 47 bar.

 

 

II. Rollen und Abflug

 

1. Hebel für Spornfeststellung auf „Sporn lose“ (Hebel wird nicht simuliert, daher entsprechende Taste belegen und drücken).

2. Schmierstoffkühlerklappe und Kühlerkühlklappen ganz öffnen.

3. Rollen – Die Ju 87 B-2 konnte bei Drehzahlen (n) bis 1.600 U/min mittels Fahrwerksbremsen gehalten werden. In der Simulation sind die Bremsen relativ schwach ausgelegt. Sofern Hebel für Verstelluftschraube auf „Start-Steigen Kurzleistung“ steht, rollt das Flugzeug bereits ab n > 1.200 U/min und kann nur bei n < 1.000 U/min zum Stehen gebracht werden. Sofern Luftschraubenverstellung auf Stellung „Sturz-Reise“, rollt das Flugzeug ab n > 1.400 U/min. Während des Rollens Motor nicht im Leerlauf fahren, da Gefahr des Verrußens besteht (inwieweit sich dies negativ auf die Motorleistung auswirkt, wurde nicht untersucht).

4. Schalthebel für Landeklappen/Höhenflosse nach Stellung „Start“. Wenn entsprechendes Signallämpchen aufleuchtet, Schalthebel zurück nach Stellung „0“. – Die Kennzeichnung für die Stellung „Start“ befand sich bei der Ju 87 B-2 normalerweise zwischen den beiden „0“-Stellungen. In „Start“-Stellung wurden die Klappen mit einem Winkel von 25° angestellt. Da diese Stellung nicht simuliert wird, sollten die Klappen nach Augenmaß über die Schalterstellung „Landen“ bis zum einem Winkel von etwa 25° ausgefahren werden. Bemerkenswert: Beim Verstellen der Klappen (Querruder, mittlerer und innerer Verstellklappe) wird gleichzeitig – zwecks Ausgleich der Lastigkeit – die Höhenflosse verstellt. Die Höhenflosse erreicht bei angestellten Landeklappen in Startstellung ihre größte Anstellung: – 5°.

5. Sobald das Flugzeug in Fahrtrichtung Start steht, durch kurzes Geradeausrollen Spornrad in Mittelstellung bringen und Hebel (wird nicht simuliert, daher Taste drücken) auf Stellung „Spornrad fest“.

6. Abflug – Zügig Gas geben. Drosselhebel bis zum Anschlag (Stellung „Auf“ einschieben. Maximal 1 Minute volle Leistung geben bei n = 2.300 U/min und p = 1,35 ata. Abhebegeschwindigkeit Va = 115 km/h bei voller Beladung.

 

 

III. Steig- und Reiseflug

 

1. Landeklappen auf „Reise und Steigen“ einfahren.

2. Luftschraubenverstellhebel auf „Start-Steigen“ stehen lassen.

3. Drosselhebel von Stellung „Auf“ soweit zurücknehmen, daß n = 2.300 U/min und p = 1,15 ata für maximal 30 Minuten Steig- und Kampfleistung. Maschine für den Steigflug trimmen. Damit der Ladedruck mit zunehmender Flughöhe nicht fällt, Luftdrosselhebel nach und nach weiter einschieben. Manuelles Umschalten des Laders auf „Automatik“ (Höhenlader) ab 2,8 km Höhe: n = 2.300 U/min, p = 1,15 ata (Dieser Wert sollte nach Umschalten des Laders und Zurücknehmen des Luftdrosselhebels nicht überschritten werden, da sonst der Ladedruck zu hoch ist)

4. Im Reiseflug Schalthebel für Luftschraubenverstellung auf Stellung „Sturz-Reise“. n = 2.100 U/min, p = 1,10 ata, Luftschrauben-Anstellwinkel von 100 % auf 85 % verringern. Maschine für den Reiseflug trimmen. Angezeigte Geschwindigkeit steigt auf bis zu 250 km/h.

5. Kühlstoff-Austrittstemperaturen – Die Kühlstoffaustrittstemperaturen sollen nicht unter 60 °C sinken und während des Reiseflugs im Mittel zwischen 70 – 80 °C liegen. Folgende Höchstwerte dürfen nicht überschritten werden: in 0 – 3.000 m Höhe: 95 °C, in 4.000 m Höhe: 90 °C, in 6.000 m Höhe: 85 °C, in 8.000 m Höhe: 80 °C (Diese kritischen Werte wurden noch nicht überprüft). Wird der Kühlstoff zu heiß, Kühlerklappen öffnen und Motor drosseln.

6. Schmierstoffaustrittstemperaturen nicht unter 40 °C und nicht über 95 °C. Im Reiseflug zwischen 70 – 80 °C. Bei Überschreiten der höchstzulässigen Temperatur Motorleistung drosseln.

7. Ab welcher Höhe der mit zunehmender Höhe steigende Druck von Schmierstoff und Kraftstoff möglicherweise negative Auswirkungen auf die Motorleistung hat – die angegebene Dienstgipfelhöhe der Ju 87 B-2 beträgt im voll beladenen Zustand immerhin 8.200 m – wurde noch nicht untersucht.

 

 

IV. Zielanflug und Sturzflug mit anschließendem Steigflug

 

1. Im Zielanflug Abdeckblende des Bodenfesters öffnen.

2. Landeklappen auf „Reise“ und Schalthebel in „0“-Stellung.

3. Höhenruder- und Seitenrudertrimmung auf „Reise“.

4. Luftschraubenverstellhebel auf „Reise“.

5. Kontakthöhenmesser auf Abwurfhöhe einstellen und Bomben „scharf“ stellen.- Wird die voreingestellte Abwurfhöhe im Sturz erreicht, löst die Abwurfautomatik die Bombe selbsttätig aus. Alternativ kann der Bombenabwurf auch manuell ausgelöst werden; dazu muß die Höhe für den Abwurf so eingestellt werden, daß sie unter der beabsichtigten Abwurfhöhe liegt. Empfohlene Mindestabwurfhöhe: 500 m.

6. Ladergetriebe bleibt auf „Automatik – Höhenlader“, sofern aus Höhen über 2,8 km gestürzt wird.

7. Kühlerklappen schließen, um ein zu starkes Abkühlen des Motors zu verhindern (in der Simulation kann dies auch unterbleiben, solange die empfohlenen Temperaturen für Kühlstoff und Schmierstoff nicht unterschritten werden).

8. Sturzflugbremse anstellen. – Das Ausfahren der Bremse in Bremsstellung war erkennbar am Austreten roter Anzeigebolzen aus der Tragflügeloberseite (leider wird dies noch nicht simuliert). Das Ausfahren der Sturzflugbremsklappen dauert in der Simulation etwa 10 Sekunden. Das Flugzeug wird im Augenblick der Betätigung der Bremsklappen stark buglastig, kann jedoch bei Geschwindigkeitsverlust eine Zeitlang im Geradeausflug gehalten werden.

9. Luftschraubenanstellwinkel auf minimale Steigung reduzieren (Drehzahl fällt stark ab), Luftdrosselhebel in „Reise“-Stellung belassen und stürzen (Der geübte Pilot wird das Anstellen der Sturzflugbremse und das Verkleinern des Anstellwinkels der Luftschraube in dem Moment vornehmen, wo er sein Maschine in einen kurzen Steigflug zieht, um dann aus diesem leichten Steigflug heraus über die rechte oder linke Tragfläche rollend in den Sturzflug überzugehen).

10. Sturz – Die Sturzfluggeschwindigkeit wurde bei einem Fluggewicht von 4.300 kg (volle Beladung) im 90°-Sturz durch die Sturzflugbremsklappen auf etwa 540 km/h begrenzt und diese Endsturzgeschwindigkeit nach etwa 1.500 m durchgestürzter Höhe erreicht; in der Simulation jedoch nicht! Auch die höchstzulässige Sturzgeschwindigkeit von 600 km/h kann in der Simulation mühelos überschritten werden, ohne daß die Maschine abmontiert. Die Neigungslinien (Winkelskala) an der rechten vorderen Seitenscheibe der Führerraumüberdachung für die Sturzwinkel von 30° – 90° dienen zur Prüfung des Sturzwinkels gegen den Horizont. Während des Sturzes erzeugen zwei an den Fahrwerksbeinen angebrachte und durch kleine Propeller angetriebenen Sirenen (sog. Jericho-Trompeten) den für die Ju 87 charakteristischen Heulton.

11. Auslösen und Abfangen – Die Bombe wird entweder nach Erreichen der mittels Kontakthöhenmessers eingestellten Abwurfhöhe oder durch Drücken des B-Knopfes am Knüppelgriff ausgelöst (wird nicht simuliert, daher entsprechende Taste auf Joystick oder Tastatur belegen). Das Einziehen der Sturzflugbremse sollte unmittelbar nach Auslösen der Bombe durch Schalten des Hebels auf “Einziehen“ erfolgen, damit die Maschine nicht in einen Looping zieht.

12. Steigflug – Nach dem Abfangen Sturzflugbremse einfahren, Luftschraubenanstellwinkel maximal vergrößern (100 %) und Kühlklappen öffnen, sofern diese vor dem Sturz geschlossen worden sind. Luftschraubenverstellhebel auf „Start-Steigen“. Gas geben bis Ladedruck = 1,15 ata. Bei feindlicher Abwehreinwirkung kann nötigenfalls mit Drehzahl n = 2.300 U/min und 1,35 ata Ladedruck (für längstens 1 Minute) geflogen werden.

 

 

V. Landung

 

1. Luftschraubenverstellhebel auf Stellung „Start-Steigen“. Luftschraubenanstellwinkel auf maximale Steigung (100 %).

2. Schalthebel Klappe/Flosse in Stellung „Landung“ (Um Beschädigungen des Tragwerks durch angestellte Landeklappen bei großer Fluggeschwindigkeit zu vermeiden, war die Ju 87 mit einer Landeklappensicherung ausgestattet. Diese ermöglichte, daß die Klappen durch den von der jeweiligen Fluggeschwindigkeit beeinflußten Staudruck auf eine zulässige Anstellung zurückgingen. D. h. fuhren die Klappen bei Schaltbetätigung nicht aus, so war die Fluggeschwindigkeit noch zu groß. Bei Verringerung der Geschwindigkeit gingen die Klappen von selbst in ihre vorher geschaltete Stellung. Die Landeklappensicherung wird leider nicht simuliert).

3. Anschwebegeschwindigkeit auf 150 km/h reduzieren.

4. Auf Dreipunktlandung achten.

5. Ausrollen.

6. Nach dem Ausrollen Spornfeststellung auf „Sporn lose“.

7. Landeklappen auf Stellung „Reise“ einfahren.

8. Vor dem Abstellen des Motors Kühlklappen ganz öffnen.

9. Motor mit n = 1.000 U/min solange laufen lassen, bis Kühlstoff-Austrittstemperatur unter 60 °C.

10. Luftschraubenverstellhebel auf Stellung „Sturz-Reise“.

11. Klappen der Schmierstoff- und Kühlstoffkühlung schließen.

12. Brandhahn schließen.

13. Zündung ausschalten bzw. Zündschalter auf „I – 0″.

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