Termine

21.05.2012

Geschwadertraining StG2 "Immelmann"
Details

24.05.2012

Jägerabend des StG 2 "Immelmann"
Details

31.05.2012

Jabo-Abend des StG 2 "Immelmann"
Details

26.04.2013

Geschwadergeburtstag
Details


Alle Termine im iCal-Format (z.B. für Thunderbird)

Newsletter

Homepage

  •  

Teamspeak

Hilfe
ts.stg2immelmann.de

Anwesende:
  •  

IL2 Server

Hilfe
85.114.130.108

Anwesende:
  •  
  •  

Die Luftschlacht um England Teil 3

Geschrieben von Helbig am 31. Oktober 2008 um 19:18

 

Hurricanes im Landeanflug

Und nun geht es mit den Tagebucheinträgen des St.G.2 "Immelmann" in der Luftschlacht um England weiter. Beide Seiten lieferten sich in der Luft immer noch erbitterte Gefechte.

Doch viele Unzulänglichkeiten in der Führung der Luftwaffe und für ihre Aufgabe ungeeignete Flugzeugtypen erschwerten den Kampf gegen die Britische Insel. Die Verluste an Menschen und Material nahmen erschreckende Formen an.

 

 

 

Hurricane Jäger im Landeanflug

15. August Zwei Bf 110 bringen eine „Spitfire" unbeschädigt vom Einsatz zurück. Sie hatten sich ihr „auf die Tragflächen gesetzt" und zwangen sie so, in Caen zu landen.

18. August 1940 Dieser Tag, es war ein Sonntag, ging in die englische Geschichtsschreibung als der härteste Tag der Luftschlacht ein. Aber er war es nicht nur für die Briten. Der 18. August war auch ein rabenschwarzer Tag für die deutsche Luftwaffe und ein schicksalshafter Tag für die Stukas. An diesem Tag verlor das Geschwader vierzehn Maschinen nebst Besatzungen über England. Acht weitere kehrten mehr oder weniger beschädigt auf ihre Einsatzplätze nach Frankreich zurück. Dabei machten drei von ihnen bei der Landung Bruch. Nach diesem Desaster wurden die Stukaverbände nach und nach aus dem Einsatz genommen. Lediglich je eine Staffel des St.G.77 und das St.G.2 verblieben für Spezialeinsätze gegen die britische Insel an der Kanalfront. Teile der aus dem Einsatz genommenen Stukas gingen an die Stukaschulen nach Wertheim und Lippstadt. Der Rest des St.G.2 verblieb eine Zeitlang zur Bereitstellung in der Nähe des Kanals, bis auch er zurück in das Reichsgebiet verlegt wurde.

 

 

Besatzungen ruhen sich aus

Ruhepausen vor und zwischen den Einsätzen sind selten. Die Luftschlacht um England verlangt den Besatzungen sowie den schwarzen Männern alles ab.

 

Oktober 1940 Die Stukas werden zum ersten Mal wieder gegen die britische Insel eingesetzt, allerdings nur bei Nacht und auch nur für kurze Zeit. Mit 335 Kilometern pro Stunde Höchstgeschwindigkeit, vollbeladen dagegen nur noch 250 Stundenkilometern schnell, sowie einer Angriffshöhe von lediglich 5000 Metern waren die Stukas in jeder Hinsicht eine leichte Beute für die schnellen Jäger des Gegners. Am 18. August verlor alleine die III. Gruppe, welche Hafenanlagen und Nachschublager im Raum Porthmouth und Southhampton angegriffen hatte, acht komplette Besatzungen. Ihr Kommandeur, Hauptmann Ott, sowie der Kommodore der Immelmänner, Major Dinort , wurden verwundet.

 

Einsatzbesprechung

Oberleutnant Jansen bespricht mit den Flugzeugführern seiner 1.Staffel den kommenden Einsatz gegen einen englischen Hafen.

 

 

stukas ueber Kueste

Die Maschinen überfliegen die französische Küste in Richtung England.

 

 

Aus der Sicht eines Heckschützen

Die zweite Welle löst noch die Kettenformation, die während des Anfluges eingenommen wurde, auf und bildet nun eine Reihe, deren linker Flügelmann, in der Regel der Staffelchef, durch Abkippen über den Motor den Angriff eröffnen wird. Später kippte man über die linke Fläche mit einer ganzen Rolle zum Sturz auf das Ziel ab.

 

 

Angriff der Tankanlagen

Das angegriffene Ziel, die Tankanlagen bei Purfleet an der Themse, brennen.

 

 

Stukas im Verband

Möglichst dicht aufgeschlossen, um sich so gegenseitig Schutz geben zu können, geht es nach dem Angriff zurück.Der Schutz der Stukas war eines der großen Probleme während der Luftschlacht und konnte auch nie gelöst werden.

 

 

 

Spitfire werden gelenkt durch Leitsystem

Geführt durch ihr hervorragendes Jägerleitsystem, das dank der bereits hochentwickelten Radartechnik ständig dieaktuelle Luftlage ausweist, haben die englischen Jägersquadrons zunehmend größere Erfolge gegen die deutscheLuftwaffe zu verbuchen.

 

 

Stukas der Film

Eine Reportage über die Dreharbeiten in der Luftwaffenillustrierten "Der Adler"

 

1. September 1940 Das VIII. Fliegerkorps wird der Luftflotte 2 unterstellt. Bei der I. und III. Gruppe beginnen die Dreharbeiten unter der Regie von Professor Karl Ritter, der zu diesem Zeitpunkt als Major und Chef eines Filmteams der Ufa den Film „ Stukas" mit Carl Raddatz in der Hauptrolle an den Originalschauplätzen der Westfront abdrehte.

 

7. September 1940 Hauptmann Dr. jur. Ernst Kupfer meldet sich beim Kommandeur der I. Gruppe, Major Hubertus Hitschhold, zum Dienstantritt als Flugzeugführer. Kupfer war als Rittmeister und Schwadronschef bei den berühmten „Bamberger Reitern", einem Elite-Kavallerieregement des Heeres, ausgeschieden, um zur Luftwaffe hinüberzuwechseln. Er hatte dort eine glänzend begonnene Karriere aufgegeben, um bei den Stukas fliegen zu können. Hier fing er nun wieder von vorne an und wurde „Kettenhund" des Kommandeurs. Sets blieb er aber der Reiterei innerlich verbunden.

 

17. September 1940 Hitler entschließt sich, auf Grund der Gesamtsituation, der Wetterlage sowie der militärischen Schwierigkeiten die Herausgabe des Befehls über die Landung in England „ bis auf weiteres zu verschieben". Über die wahren Gründe ist nur zu spekulieren. Somit blieb die britische Insel als ein unversenkbarer Flugzeugträger der Alliierten bei ihrem Kampf gegen Deutschland erhalten.


1 Oktober 1940 Hauptmann Dr. Kupfer wird Kapitän der 7. Staffel, die er aber nur seine 7. Schwadron nennt. Er kann nun einmal seine kavalleristische Herkunft nicht verleugnen und will dies auch gar nicht. Von nun an führt er den „Bamberger Reiter" als Staffelwappen ein. Das Bild des berühmten Reiterstandbildes am Bamberger Dom ziert nun die Motorhauben der Ju 87 seiner Staffel.

 

 

Stuka stuerzt ab

Weniger Glück hingegen hatte die Besatzung dieses Stukas. Den Männern gelang es nicht mehr, aus der

steil stürzenden Maschine auszusteigen. Die Ju 87 stürzte bei Walington Fileds nahe Chichester in die Grafschaft Sussex ab.

 

Besatzung geht in Kriegsgefangenschaft

Während sein Pilot in der abgestürzten Maschine den Tod fand, gelang diesem verwundeten Bordfunker der Ausstieg aus dem führerlosen Bomber.

 

19. August 1940- 5.Januar 1941 Der Stab sowie die I. Gruppe liegen in St. Malo, ebenso die vier geschwadereigenen Aufklärer vom Typ Dornier Do 17. Einsätze gegen die Insel erfolgen aus den bekannten Gründen nicht mehr. Mangelnde Geschwindigkeit , Bewaffnung, Panzerung und Wendigkeit sowie die totale Hilflosigkeit Jägern gegenüber während des Abfangens machen die Stukas für den weiteren Einsatz gegen england ungeeignet. Wie den Stukas, so ging es während der Luftschlacht um England den Zerstörern. Als Langstreckenjäger geplant, zeigten sie sich über England ihrer Aufgabe nicht gewachsen und benötigten sehr bald selbst Jagdschutz. Auch sie wurden vorzeitig aus dem Einsatz gegen England genommen.

 

Abgesturtzte Stuka

Eine Maschine der 3. Staffel St.G. 2 mußte nach dem Angriff auf den englischen Jägerflugplatz von Tangmere am 18. August 1940 herunter. Dem Piloten gelang eine Notlandung, wobei ihm und seinem Bordfunker nichts passierte.

 

 

 

Durch Beschuß zerfetzte Tragfläche

Die Robustheit und Beschußfestigkeit der Ju 87 rettete vielen Besatzungen Leben und Gesundheit. Selbst mit solchen  Beschädigungen gelang es dem Piloten zurückzukommen.. Jedoch konnte das nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Verluste unübersehbare katastrophale Ausmaße annahmen.

 

 

Stuka beim Einschiessen

Die Luftschlacht um England ist ohne duchschlagenden Erfolg für Deutschland zu Ende gegangen.

Neue, noch größere Bewährungsproben warten auf die Stukas. Diese Maschine ist zum Justieren und Einschießen

der Waffen durch Eingraben des Fahrwerks in die Waagerechte gebracht worden.

 

Die nächsten Einsätze führen das Geschwader vom Balkan über das Mittelmeer bis zu einer entscheidenen Insel Kreta.

 

Hier geht es zum Teil 1 unserer Mini Serie

http://www.stg2immelmann.de/FeedItem/566-Die-Luftschlacht-um-England-Teil-1/

 

Hier geht es zum Teil 2 unserer Mini Serie

http://www.stg2immelmann.de/FeedItem/591-Die-Luftschlacht-um-England-Teil-2/

 

 

Quelle: Buch Stukageschwader 2 Immelmann von Holger Nauroth

Bilderquelle: Buch Stukageschwader 2 Immelmann von Holger Nauroth

Weitere Informationen zum Buch 

Holger Nauroth verfasste oder war an mehren Werken im Bereich des zeiten Weltkrieges beteiligt.

Die deutsche Nachtjagd

Jagdgeschwader 2 Richthofen Eine Bildchronik

Schlachtkreuzer Scharnhorst und Gneisenau. Die Bildchronik 1939-1945

Um nur einige zu nennen !

News
Autor: Helbig
Datum: 31. Oktober 2008 19:18 Uhr

regina, am 07. Juni 2009 um 20:17 Uhr

mir kommt es so vor das ich damal da war aber meine oma schon

schakalaka, am 14. Dezember 2009 um 20:50 Uhr

mir geht es genauso

dieser artikel ist wirklich fesselnt

sc4nt1d, am 10. April 2010 um 22:35 Uhr

danke für diese darstellung

Winfried Sobottka, am 15. Mai 2010 um 22:58 Uhr

Array

ugg shoes, am 10. September 2010 um 12:59 Uhr

Neue, noch größere Bewährungsproben warten auf die Stukas. Diese Maschine ist zum Justieren und Einschießen??
Kommentiere diesen Artikel
 
mit freundlicher Unterstützung durch die WEBexperten