Airshows & Museen
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Bericht: Göteborg Aero Show 2010
dochiq, am 02. September 2010 09:34 Uhr in: Luftfahrt Airshows & Museen100 Jahre Luftfahrt in Schweden
Während anderswo schon der Besuch eines provinziellen deutschen Flugtags zum Ereignis hochstilisiert wird, scheuen die Kriegsberichterstatter des StG 2 "Immelmann" keine Mühen, um den tatsächlich interessanten Events beizuwohnen.
Anlässlich der 100. Jährung des ersten Fluges eines schwedischen Piloten in Schweden wurde letztes Wochenende in Göteborg eine kleine Airshow veranstaltet. Wie die folgenden Bilder zeigen, besitzen die Schweden ein bewundernswertes Traditionsverständnis - obwohl schon lange ausgemustert, waren Vampire, Tunnan, Draken & Co im Flug zu bewundern - beneidenswert! Könnte man sich in Deutschland einen privat betriebenen Starfighter - oder demnächst - eine Phantom vorstellen? Wohl kaum. Glückliches Schweden! So waren Flugzeugtypen zu sehen, die man außerhalb Schwedens wohl nur selten bis gar nicht vor die Linse bekommt. Leider fehlte die erst kürzlich ausgemusterte Viggen noch, aber auch die wird bereits wieder privat flugfähig hergerichtet, wie man hört. Somit wäre beim nächsten Mal der Reigen ehemaliger schwedischer Jets ziemlich komplett.
Man könnte noch einiges erzählen über nasse Schuhe (wenn man nah dran sein wollte, stand man in einer matschigen Wiese) und ein nicht ganz so stimmiges Verkehrskonzept, aber all das verblasste, wenn man in den riesigen, bombensicheren, in den Berg hineingesprengten Flugzeugkavernen (Hangars) stand, durch die auf dem ehemaligen Militärflugplatz einstmals eine ganze Staffel im Berg verschwinden konnte (mehr Informationen: www.aeroseum.se). Aber genug geschrieben, nun folgen die Bilder.


Auf die Thumbnails klicken für größere Ansicht!
Vorstellung des Luftfahrtmuseums in Graz
MIKE, am 22. November 2008 17:05 Uhr in: Luftfahrt Airshows & MuseenAls ich vor einigen Jahren das erste Mal den Hangar des Österreichischen Luftfahrt-Museums in Graz, Steiermark betreten habe, war es etwas ganz besonderes, nur 2 Meter neben einem Kampfflugzeug zu stehen. Einige Jahre danach, bin ich Mitglied des Österreichischen Luftfahrt-Museums geworden und verbringe fast jeden Sonntag (=Öffnungstag) am Flughafen. Flugzeuge und Technik hautnah".

Von dieser original russischen Anna hat sich leider die Stoffbespannung gelöst.
Airshow: Rückblick auf das CIAF in Brno
dochiq, am 11. September 2008 21:59 Uhr in: Airshows & MuseenRückblick auf das Czech International Air Fest in Brno
Am 06./07. September fand in Brno (Brünn) in der Tschechischen Republik das CIAF statt. Das Wetter war am Samstag mit 30° und wolkenlosem Himmel hervorragend und das Flugprogramm zwar nicht auf "Open Dagen"-Niveau, aber doch sehr sehenswert. Auch und gerade weil viele osteuropäische Nationen teilgenommen haben, die man auf Airshows in Westeuropa eher selten sieht.
(Auf die Bilder klicken zum Vergrößern)
Da ich des Tschechischen nicht so wirklich mächtig bin und daher die Moderation nicht verstehen konnte, muss ich gestehen, dass ich bei einigen Displays weder Flugzeugtyp noch Nationalität kenne. Das Team auf dem ersten Foto scheint aus Kroatien zu kommen, aber wer den Namen des Teams und den Flugzeugtyp kennt, darf mir das gerne über die Kommentarfunktion mitteilen.
Bericht: Open House Spangdahlem
dochiq, am 28. Juli 2008 20:38 Uhr in: Airshows & MuseenOpen House Air Base Spangdahlem
Am Samstag lud das 52nd Fighter Wing der USAFE zum Open House auf der Air Base Spangdahlem in der Eifel ein. Seit den 9/11-Ereignissen sind solche Gelegenheiten selten geworden, also wurde es dankbar genutzt. Das Wetter spielte (fast) mit und so wurde es eine zwar sehr kleine und übersichtliche, aber nette Veranstaltung. Im folgenden einige Impressionen:
Museumsvorstellung: Aviodrom Lelystad
dochiq, am 07. Juli 2008 08:00 Uhr in: Luftfahrt Airshows & MuseenAviodrom Lelystad
In der niederländischen Provinz Flevoland, nordöstlich von Amsterdam gelegen, stellt das Aviodrom Lelystad eine Art nationales Luftfahrtmuseum der Niederlande dar. Mit viel Mühen und Kostenaufwand (was sich wohl direkt in den hohen Eintrittspreisen niederschlägt) wurde innerhalb der letzten Jahre ein Museum aus dem Boden gestampft, dass sich nicht zu verstecken braucht, allerdings aber in Teilen auch noch etwas unfertig wirkt.
Das Museum besteht aus einem Innen- und einem Außenteil. Im Inneren, einer großen, mehrfach unterteilten Halle mit leider sehr foto-unfreundlicher Beleuchtung, wird die Geschichte der Luftfahrt in chronologischer Reihenfolge mit verschiedenen Eyponaten dargestellt. Wie nicht anders zu erwarten, liegt der Schwerpunkt hierbei auf der niederländischen Luftfahrtgeschichte. Dadurch kommt man in den Genuss einiger äußerst seltener Flugzeuge aus der Anfangszeit der Luftfahrt wie z.B. die BAT F.K. 23 und die Fokker F.VII.
Besuch auf der ILA 08
Vom 27. Mai bis zum 1. Juni fand in Berlin-Schönefeld wieder die Internationale Luft- und Raumfahrtaustellung statt, die einzige Veranstaltung in Deutschland, die man mit etwas Nachsicht noch als "Airshow" bezeichnen kann. Trotz einiger Probleme bei der Organisation und ärgerlicher Absagen beim Flugprogramm blieb doch insgesamt - auch bedingt durch das phänomenal geniale Wetter - ein positiver Eindruck zurück.

Wie 2006 schon nutzten wir die ILA in Berlin auch dieses Jahr wieder, um uns mal in echt zu treffen. Vier Immelmänner und zwei JG 11er (plus ein Ehemaliger) waren vor Ort. War ein Riesenspaß, die Leute entweder wiederzusehen oder auch erstmalig zu treffen und kennenzulernen.
ILA 2008 in Berlin
Jedes zweite Jahr findet in Berlin-Schönefeld die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) statt. Hinter dem spröden Namen verbirgt sich die letzte nennenswerte Airshow in Deutschland und der einzige Anlass, bei dem man hierzulande in großer Anzahl militärisches und ziviles Fluggerät am Boden und vor allem in der Luft bestaunen kann. Zwar spielt die ILA nicht in einer Liga mit den richtig großen Airshows wie dem RIAT o.ä., aber gerade dieses Jahr scheint dennoch einiges geboten zu werden. Dies betrifft vor allem die militärische Luftfahrt. War die ILA in den letzten Jahren zur alleinigen Bühne für die deutsche Luftwaffe verkommen (nur die USAF war noch nennenswert vertreten - leider nur im Static Display), so kann man sich dieses Jahr wieder über ein erheblich breiteres (Flug-)Program freuen. Neben der wieder groß angelegten Fähigkeitsdarstellung der Luftwaffe ("SNAP" = Significance of National Airpower) und der Heeresflieger mit buchstäblich dutzenden von Luftfahrzeugen gibt es einige Besonderheiten zu sehen, die alleine schon die Reise wert sind. Von einer F-86 Sabre über eine britische CH-47 und eine polnische MiG-29 zum absoluten Highlight: Ein B-1B-Bomber der USAF wird im Flug zu sehen sein. Angekündigt war auch eine Tu-95 Bear der russischen Streitkräfte, aber so wie es derzeit aussieht, ist deren Teilnahme wohl wieder gecancelt worden. Aber wer weiß - vieles entscheidet sich erst kurz vorher endgültig.
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Museumsvorstellung: Luftfahrtmuseum Finowfurt
dochiq, am 21. März 2008 16:44 Uhr in: Airshows & MuseenDas vorgestellte Museum liegt in der Nähe von Eberswalde nordöstlich von Berlin und ist auf einem ehemaligen russischen Fluplatz beheimatet. Laut Eigenwerbung ist es die größte luftfahrthistorische Sammlung in den Neuen Bundesländern.
Zu erreichen ist das Museum sehr leicht über die A11 vom Berliner Ring aus, wie auf der Anfahrtsskizze dargestellt. Im ort ist das Museum sehr gut ausgeschildert und ohne Probleme zu finden.
Nun zum Museum an sich. Wenn man das Gelände betritt, entsteht ein erster Eindruck, der leider im Laufe der Besichtigung nur partiell revidiert wird: Der übliche "Russenschrott" steht herum: Das Auge fällt zunächst auf ein halbes Dutzend MiG-21 und -23 in verschiedenen Stadien der Verwesung; leider in vielen Museen (nicht nur im Osten) ein vertrauter Anblick.

Aber, um das gleich zu erwähnen, mit begrenzen finanziellen und personellen Mitteln ausgestattet, können die Museen meist nichts für solche Zustände. Im Gegenteil, viel Herzblut, Zeit und Arbeit wird investiert, um die Exponate wenigstens halbwegs in Schuss zu halten.
Museumsvorstellung: Luftfahrtmuseum Laatzen
dochiq, am 12. Januar 2008 23:52 Uhr in: Geschichte Airshows & Museen
Luftfahrtmuseum Laatzen
Im Jahre 1992 gegründet, hat sich das Museum zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Luftfahrt mit interessanten und teils einzigartigen Exponaten darzustellen. Es wird mit großem Engagement von seinem Gründer Günter Leonhardt und einem Förderverein betrieben.
Sehr verkehrsgünstig in der Nähe der Messe Hannover-Laatzen gelegen, bietet das Luftfahrtmuseum einen eindrucksvollen Einblick in über 100 Jahre Luftfahrtgeschichte. Die geschieht nicht nur durch die vielen ausgestellten Flugzeuge, sondern ebenso durch zahlreiche Modelle, Bilder und vor allem Kleinexponate vom Propeller bis zur Fliegeruhr.
Aufgebaut ist das Museum in etwa chronologisch: Am Eingang sieht man sich den Anfängen der Fliegerei in Form der ersten Ballons und Gleitflieger gegenüber.
Dann kommt auch schon der Erste Weltkrieg in Form von Nachbauten einer Fokker E-III und dem berühmten Dreidecker Fokker DR.I. Schon hier gibt es viele Schaukästen mit Modellen, so dass man auch einen Eindruck von den Flugzeugtypen dieser Zeit bekommt, die nicht in voller Größe im Museum ausgestellt sind.
Die Ausstellung setzt sich mit der Zwischenkriegszeit fort. Dieser Teil glänzt nicht nur durch einen Nachbau der "Spirit of St. Louis", sondern auch durch einige Autos aus dieser Zeit. So bekommt man einen schönen Eindruck von der Entwicklung der Verkehrsmittel in dieser Zeit. Dies wird noch durch eine Darstellung des aufkommenden zivilen Luftverkehrs verstärkt.
Doch schon bald ist es mit der friedlichen Nutzung des Flugzeuges wieder vorbei und wir landen mitten im Zweiten Weltkrieg. Dieser nimmt im Museum sehr großen Raum ein. Begonnen mit unzähligen Modellen der eingesetzten Flugzeuge, über zahlreiche Kleinexponate bis hin zu den Glanzsstücken der Ausstellung: Messerschmitt Bf 109, Focke-Wulf fw 190 und spitfire im Original. Im Falle der letzten beiden ist das einmalig für ein deutsches Museum. Somit hat das wirklichen Seltenheitswert und ist alleine schon deswegen einen Besuch wert.
Dieser Bereich wird auch wieder abgerundet durch zahlreiche Bilder, Bücher und anderweitige Exponate zum Thema. Besonders zu erwähnen ist noch ein Flakgeschütz mit dem Kaliber 88mm und die Darstellung der Bergung einiger Ju 52 aus einem See bei Narvik (Die Ju 52 beim LTG 62 in Wunstorf und im Junkersmuseum in Dessau stammen von dort). Ein besonderes "Schmankerl" ist der "Wohnwagen" von "Edu" Neumann, Kommandeur der I./JG 27, aus dem Afrikafeldzug.
Insgesamt nimmt der Zweite Weltkrieg einen großen Teil des Museums ein und viele Vitrinen und Schautafeln verdeutlichen das Leben (und Sterben) der Piloten.
Auch die Nachkriegszeit ist durch einige ausgestellte Luftfahrtzeuge vertreten. Neben dem obligatorischen Starfighter - mein persönlicher Eindruck ist, dass jede "Hundertvier", die nicht abgestürzt ist, heute in einem Museum stehen muss. Anders kann ich mir die Omnipräsenz dieses Musters in deutschen Luftfahrtmuseen nicht erklären - gibt es eine Alouette II der Heeresflieger und eine sowjetische MiG-15.
Persönlich sehr interessant finde ich eine Wand mit zahlreichen Verbandswappen der Bundesluftwaffe und der Heeresflieger; vor allem, wenn man sich vor Augen hält, wie wenige dieser Verbände noch existieren.
Den Abschluss der Ausstellung bildet eine Triebswerkssammlung, in der z.B. ein Jumo 004 zu besichtigen ist.
Insgesamt ist ein Besuch des Museums immer zu empfehlen. Allerdings sollte man wissen, dass der Schwerpunkt ganz klar auf der militärischen Luftfahrt liegt. Auch ist zu sagen, dass die Ausstellung teilweise etwas gedrängt wirkt, was vor allem das Fotografieren einiger Großexponate schwierig macht. Eine größere Ausstellungsfläche wäre nicht schlecht, ist aber aufgrund der schlechten finanziellen Situation des Museumsvereines nicht zu erwarten. Zudem ist das nur ein zweitrangiger Mangel und so bleibt überwiegend ein positiver Eindruck zurück. Man merkt an jeder Stelle, dass die Sammlung mit viel Engagement und Leidenschaft zusammengestellt wurde bzw. gepflegt wird.
Die Homepage des Museums ist hier zu finden: http://www.luftfahrtmuseum-hannover.de/
Anmerkung: Bilder und Eindrücke enstanden beim Besuch einer StG 2-Abordnung im September 2006.
Museumsvorstellung: Flugausstellung Hermeskeil
dochiq, am 26. November 2007 10:57 Uhr in: Geschichte Airshows & MuseenFlugausstellung Hermeskeil
Hiermit wird eine lockere Reihe begonnen, in der verschiedene (Luftfahrt-)Museen vorgestellt werden. Den Anfang macht die Flugausstellung Hermeskeil.
Das Museum liegt bei Hermeskeil in der Eifel und ist sehr gut über die A 1 zu erreichen (siehe Anfahrtsskizze).
Die Ausstellung ist untergliedert in einen Innen- und einen Außenbereich. Im Innenbereich sind neben einigen Flugzeugen hauptsächlich kleinere Exponate wie Flugmotoren, Instrumente, Modelle und sonstiges Zubehör zu sehen. In einigen Räumen wirkt es allerdings recht beengt, dennoch ist es eine sehr schöne Sammlung. Schon hier stößt man auf die ersten seltenen Flugzeuge: Neben einer (fast obligatorischen) Ju 52 sieht man eine F-100 Super Sabre der USAF und eine De Havilland DH-112 Venom der Schweizer Luftwaffe.

Im Außenbereich wird es dann noch interessanter. Hier stehen Luftfahrtzeuge, die man sonst in ganz Deutschland in keinem Museum zu sehen bekommt. Da wären unter anderem eine SAAB Viggen, ein Harrier Gr 3, eine Mi-6 und eine F-105 F Thunderchief, um nur einen kleinen Teil dieser seltenen Flugzeuge zu nennen, deren komplette Aufzählung den Rahmen hier sprengen würde. Auch eine English Electric Lightning trägt zur Qualität der Ausstellung bei.

Daneben gibt es natürlich noch die "Standardtypen": F-104 Starfighter, F-86, Alpha-Jet, Phantom II, MiG-21 und so weiter sind selbstredend auch vorhanden. Eine komplette Liste der ausgestellten Luftfahrzeuge gibt es hier.

Trotz des feuchten Eifelwetters sind die auf dem Außengelände ausgestellten Exponate fast durchweg in sehr gutem Zustand. Daran könnte sich z.B. das Luftwaffenmuseum in Gatow mal ein Beispiel nehmen. Insgesamt ist das Museum auf jedenfall empfehlenswert. Wenn man mal in der Gegend ist, sollte man einen Besuch nicht versäumen.
Mehr Bilder der Austellung: hier klicken
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